Wanderweekend bei (Alb-)Traumwetter

Im Gegensatz zum letztem Jahr fiel unsere Wanderung diesmal nicht ins Wasser, war aber trotzdem eine sehr nasse Angelegenheit. Gleich nach dem Starterkaffee und dem frischen Nussgipfel  (aus der Vereinskasse – merci velmol)  wurden sämtliche Regenschutz-Utensilien ausgegraben und montiert.  Auf „Schön Chulm“, dem höchsten Punkt unserer Wanderung (2024m) war der Temperaturschock nach diesem heissen Sommer 2018 doch recht heftig. Unser Vorstellungsvermögen wurde echt strapaziert beim Gedanken an die imposanten Urner Berggipfel und die herrliche Rundsicht. An ein ausgiebiges Picknick war nicht zu denken. Wir waren schon froh, dass wir unter einem Vordach eines Stalles unsere Rucksäcke im Trockenen öffnen konnten. Gesund, schmutzig und und ziemlich nass, aber bei guter Stimmung,  haben wir die Lidernenhütte erreicht. Nein, eine warme Dusche konnte uns nicht ermöglicht werden, aber immerhin hielt der Hüttenwart eine Zaine voll Zeitungspapier bereit, um unsere feuchten Wanderschuhe auszustopfen. Danach genossen wir die Hüttenromantik, ohne loderndes Feuer zwar, dafür mit feinen Älplermagronen, mindestens einem Glas Wein, Jassen und guten Gesprächen. Die Nacht verbrachten wir im Massenlager in unseren engen Seidenschlafsäcken, begleitet vom Geräusch des Dauerregens. Deshalb war am Morgen klar, dass statt der Wanderung auf den Stoos ein Alternativprogramm her musste. Ein altertümliches Gondelbähnchen für Mutige und ein Rufbus brachten uns nach Sisikon hinunter. Der Zwischenhalt in Zug nutzten wir für einen ausgiebigen Besuch des Biomarktes „O SOLE BIO“.
Susi, ein ganz grosses, herzliches Dankeschön für all deine Bemühungen rund um diesen Event.

….und das Beste zum Schluss: dieses Jahr haben Mariannes Wanderschuhe den Geist aufgegeben!

(ms) weitere Fotos im internen Bereich